
Organische Rückstände, wie Wachse, Trennmittel, Ölrückstände aus dem Produktionsprozess können mittels Plasmareinigung von der Oberfläche rückstandsfrei entfernt werden. Auch das Innere von Hohlkörpern, Rohren und Sacklöchern wird vom Plasma komplett erfasst

Bei der Aktivierung im Plasma werden die Oberflächen chemisch verändert. Es werden funktionelle Gruppen (z.B. OH-Gruppen) angelagert, die den Lacken, Druckfarben oder Klebesysteme zur Verankerung zur Verfügung stehen.


REM-Bild einer plasmageätzten POM-Oberfläche vor und nach der Strukturierung
Die Strukturierung von Polymeroberflächen mittels Plasma wird durch längere Einwirkzeiten erzielt. Dabei werden von der Kunststoffoberfläche kleinste Materialmengen abgetragen. Durch den Abtrag und der damit einhergehenden Aufrauhung der Oberfläche steht für den Beschichtungsstoff eine größere Oberfläche zur Verankerung bereit. Gerade bei den Hochleistungskunststoffen wie PTFE, POM, PA und PEEK ist eine Plasmastrukturierung der Oberfläche zur Verbesserung der Haftung notwendig.
Durch Zuführung von Monomeren in den Plasmaprozess können Beschichtungen mit unterschiedichen Eigenschaften erzielt werden. Beim PVD-Verfahren werden aus der Oberfläche eines Targets (z.B. eine Metallplatte) Atome ausgelöst die sich auf die Oberflächen eines Bauteils anlagert. Mit diesem Verfahren können z.B Oberflächen in Chromdesign erzeugt werden.

Die Anlage wurde zur Behandlung von kleinen komplexen Bauteilen entwickelt und wird von Hand bestückt.
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Der MiniSpot ist eine Weiter-entwicklung der Laboranlage Typ flecto 10 für die Reinigung, Aktivierung und Beschichtung von Oberflächen verschiedenster Materialien.
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